UDI Festzins

UDI Festzins Nachrangdarlehen
Ralf Buerger
Ralf Buerger 02331 / 961 602 mail@ra-ralf-buerger.de

Erneut schlechte Nachrichten für Anleger, die in die UDI-Geldanlagen investiert haben. In allen Fällen müssen die Anleger befürchten, dass es zu Schwierigkeiten bei den Zinszahlungen oder Rückzahlungen der Nachrangdarlehen kommen kann. Insoweit verweisen wir auf die folgende Veröffentlichung der BaFin:

 

"Veröffentlichung nach § 11a Absatz 1 VermAnlG 

1. Betreff: Möglicher Ausfall von Forderungen

2. Name des Veröffentlichungspflichtigen einschließlich seiner Anschrift:
Emittent: UDI Energie FESTZINS 14 GmbH & Co. KG
Anschrift: Kellerweg 12, 91154 Roth.

3. Bezeichnung der Vermögensanlage sowie das Veröffentlichungsdatum des Verkaufsprospektes:
Bezeichnung der Vermögensanlage: UDI Energie FESTZINS 14 
Art der Vermögensanlage: Nachrangdarlehen
Veröffentlichungsdatum des Verkaufsprospektes: Verkaufsprospekt vom 21.03.2018 (veröffentlicht am 27.03.2018)

4. Zu veröffentlichende Tatsache gemäß § 11 a Absatz 1 VermAnlG:
Der Emittentin stehen aus der Gewährung von Nachrangdarlehen an mehrere Projektgesellschaften Forderungen gegen diese auf Zins- und Rückzahlung zu. Die Vornahme von Zahlungen auf diese Verbindlichkeiten kann nach den derzeitigen wirtschaftlichen Verhältnissen einiger dieser Projektgesellschaften nicht aus Jahresüberschüssen oder sonstigem freien Vermögen gezahlt werden. Wegen der in den Nachrangdarlehensverträgen vereinbarten Nachrangigkeit der gewährten Darlehen machen diese Projektgesellschaften unter Berufung auf diese Nachrangigkeit und ihre wirtschaftlichen Verhältnisse berechtigterweise ein Leistungsverweigerungsrecht geltend und lehnen zum jetzigen Zeitpunkt die Leistung weiterer Zins- und Rückzahlungen an die Emittentin ab.

Es besteht damit die Gefahr, dass es bei der Emittentin zu einem teilweisen oder vollständigen Forderungsausfall hinsichtlich der noch bestehenden Zins- und Rückzahlungsansprüche gegen diese Projektgesellschaften aus den Nachrangdarlehensverträgen kommt. Ein solcher Forderungsausfall hätte negative Auswirkungen auf die Liquidität der Emittentin.

Dieser Umstand ist daher geeignet, die Fähigkeit der Emittentin zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen gegenüber den Anlegern auf Auszahlung der Verzinsung und auf Rückzahlung bei der von der Emittentin emittierten Vermögensanlage erheblich zu beeinträchtigen. 

5. Datum des Eintritts der der Tatsache zugrunde liegenden Umstände:
Die Neubewertung der wirtschaftlichen Lage der Projektgesellschaften und die damit einhergehende Anpassung der Erwartung hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit der Begleichung ausstehender Zins- und Rückzahlungen aus diesen Projektgesellschaften erfolgte zum 15.12.2020. 

6. Hinweis:
Die inhaltliche Richtigkeit der veröffentlichten Tatsache unterliegt nicht der Prüfung durch die Bundesanstalt

Die Bundesanstalt geht davon aus, dass die Vermögensanlagen, für die diese Tatsache bekannt gemacht wird, den Voraussetzungen des § 1 Vermögensanlagengesetz entspricht, und hat diese Voraussetzungen nicht erneut geprüft.

Nürnberg, den 18.12.2020

UDI Energie FESTZINS 14 GmbH & Co. KG, 
vertreten durch die Komplementärin UDI Festzins Verwaltungs GmbH,
diese vertreten durch den Geschäftsführer Rainer J. Langnickel.

 

Veröffentlichung nach § 11a Absatz 1 VermAnlG

 

1. Betreff: Möglicher Ausfall von Forderungen

2. Name des Veröffentlichungspflichtigen einschließlich seiner Anschrift:
Emittent: UDI Energie FESTZINS 13 GmbH & Co. KG
Anschrift: Kellerweg 12, 91154 Roth.

3. Bezeichnung der Vermögensanlage sowie das Veröffentlichungsdatum des Verkaufsprospektes:
Bezeichnung der Vermögensanlage: UDI Energie FESTZINS 13 
Art der Vermögensanlage: Nachrangdarlehen
Veröffentlichungsdatum des Verkaufsprospektes: Verkaufsprospekt vom 21.03.2018 (veröffentlicht am 27.03.2018)

4. Zu veröffentlichende Tatsache gemäß § 11 a Absatz 1 VermAnlG:
Der Emittentin stehen aus der Gewährung von Nachrangdarlehen an mehrere Projektgesellschaften Forderungen gegen diese auf Zins- und Rückzahlung zu. Die Vornahme von Zahlungen auf diese Verbindlichkeiten kann nach den derzeitigen wirtschaftlichen Verhältnissen einiger dieser Projektgesellschaften nicht aus Jahresüberschüssen oder sonstigem freien Vermögen gezahlt werden. Wegen der in den Nachrangdarlehensverträgen vereinbarten Nachrangigkeit der gewährten Darlehen machen diese Projektgesellschaften unter Berufung auf diese Nachrangigkeit und ihre wirtschaftlichen Verhältnisse berechtigterweise ein Leistungsverweigerungsrecht geltend und lehnen zum jetzigen Zeitpunkt die Leistung weiterer Zins- und Rückzahlungen an die Emittentin ab.

Es besteht damit die Gefahr, dass es bei der Emittentin zu einem teilweisen oder vollständigen Forderungsausfall hinsichtlich der noch bestehenden Zins- und Rückzahlungsansprüche gegen diese Projektgesellschaften aus den Nachrangdarlehensverträgen kommt. Ein solcher Forderungsausfall hätte negative Auswirkungen auf die Liquidität der Emittentin.

Dieser Umstand ist daher geeignet, die Fähigkeit der Emittentin zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen gegenüber den Anlegern auf Auszahlung der Verzinsung und auf Rückzahlung bei der von der Emittentin emittierten Vermögensanlage erheblich zu beeinträchtigen. 

5. Datum des Eintritts der der Tatsache zugrunde liegenden Umstände:
Die Neubewertung der wirtschaftlichen Lage der Projektgesellschaften und die damit einhergehende Anpassung der Erwartung hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit der Begleichung ausstehender Zins- und Rückzahlungen aus diesen Projektgesellschaften erfolgte zum 15.12.2020.

6. Hinweis:
Die inhaltliche Richtigkeit der veröffentlichten Tatsache unterliegt nicht der Prüfung durch die Bundesanstalt. Die Bundesanstalt geht davon aus, dass die Vermögensanlagen, für die diese Tatsache bekannt gemacht wird, den Voraussetzungen des § 1 Vermögensanlagengesetz entspricht, und hat diese Voraussetzungen nicht erneut geprüft.

Nürnberg, den 18.12.2020

UDI Energie FESTZINS 13 GmbH & Co. KG, 
vertreten durch die Komplementärin UDI Festzins Verwaltungs GmbH,
diese vertreten durch den Geschäftsführer Rainer J. Langnickel

 

Veröffentlichung nach § 11a Absatz 1 VermAnlG

 

1. Betreff: Möglicher Ausfall von Forderungen

2. Name des Veröffentlichungspflichtigen einschließlich seiner Anschrift:
Emittent: UDI Immo Sprint FESTZINS I GmbH & Co. KG
Anschrift: Kellerweg 12, 91154 Roth.

3. Bezeichnung der Vermögensanlage sowie das Veröffentlichungsdatum des Verkaufsprospektes:
Bezeichnung der Vermögensanlage: UDI Immo Sprint FESTZINS I
Art der Vermögensanlage: Nachrangdarlehen
Veröffentlichungsdatum des Verkaufsprospektes: Verkaufsprospekt vom 10.05.2017 (veröffentlicht am 15.05.2017)

4. Zu veröffentlichende Tatsache gemäß § 11 a Absatz 1 VermAnlG:
Der Emittentin stehen aus der Gewährung von Nachrangdarlehen an mehrere Projektgesellschaften Forderungen gegen diese auf Zins- und Rückzahlung zu. Die Vornahme von Zahlungen auf diese Verbindlichkeiten kann nach den derzeitigen wirtschaftlichen Verhältnissen einiger dieser Projektgesellschaften nicht aus Jahresüberschüssen oder sonstigem freien Vermögen gezahlt werden. Wegen der in den Nachrangdarlehensverträgen vereinbarten Nachrangigkeit der gewährten Darlehen machen diese Projektgesellschaften unter Berufung auf diese Nachrangigkeit und ihre wirtschaftlichen Verhältnisse berechtigterweise ein Leistungsverweigerungsrecht geltend und lehnen zum jetzigen Zeitpunkt die Leistung weiterer Zins- und Rückzahlungen an die Emittentin ab.

Es besteht damit die Gefahr, dass es bei der Emittentin zu einem teilweisen oder vollständigen Forderungsausfall hinsichtlich der noch bestehenden Zins- und Rückzahlungsansprüche gegen diese Projektgesellschaften aus den Nachrangdarlehensverträgen kommt. Ein solcher Forderungsausfall hätte negative Auswirkungen auf die Liquidität der Emittentin.

Dieser Umstand ist daher geeignet, die Fähigkeit der Emittentin zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen gegenüber den Anlegern auf Auszahlung der Verzinsung und auf Rückzahlung bei der von der Emittentin emittierten Vermögensanlage erheblich zu beeinträchtigen. 

5. Datum des Eintritts der der Tatsache zugrunde liegenden Umstände:
Die Neubewertung der wirtschaftlichen Lage der Projektgesellschaften und die damit einhergehende Anpassung der Erwartung hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit der Begleichung ausstehender Zins- und Rückzahlungen aus diesen Projektgesellschaften erfolgte zum 15.12.2020. 

6. Hinweis:
Die inhaltliche Richtigkeit der veröffentlichten Tatsache unterliegt nicht der Prüfung durch die Bundesanstalt.

Die Bundesanstalt geht davon aus, dass die Vermögensanlagen, für die diese Tatsache bekannt gemacht wird, den Voraussetzungen des § 1 Vermögensanlagengesetz entspricht, und hat diese Voraussetzungen nicht erneut geprüft.

Nürnberg, 18.12.2020

UDI Immo Sprint FESTZINS I GmbH & Co. KG
vertreten durch die Komplementärin UDI Immobilien Verwaltungs GmbH,
diese vertreten durch den Geschäftsführer Rainer J. Langnickel"

Quelle: BaFin Newsletter vom 18.12.2020

 

Die Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin hatte bereits am 12. Juni 2019 entsprechende Mitteilungen bezüglich UDI-Geldanlagen UDI Sprint Festzins IV, UDI Energie Festzins 10, UDI Energie Festzins 11 oder UDI Energie Festzins 12 zum möglichen Ausfall von Forderungen veröffentlicht. Seinerzeit erklärten die UDI-Gesellschaften schon, dass einige der Projektgesellschaften derzeit keine Zins- und Rückzahlungen leisten können. Die Projektgesellschaften berufen sich regelmäßig auf die vereinbarte Nachrangigkeit und lehnen zum jetzigen Zeitpunkt weitere Zins- und Rückzahlungen ab.

Ein teilweiser oder vollständiger Ausfall der Forderungen könnte wiederum dazu führen, dass die Emittentin ihre Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Anlegern nicht vollständig erfüllen kann. „Die Anleger stehen am Ende der Kette. Ihnen drohen erhebliche Verluste, wenn die Emittentin die Zins- und Rückzahlungen nicht mehr vollständig leisten kann. Hier zeigt sich wieder, dass Nachrangdarlehen für Anleger hoch riskante Geldanlagen sind, die mit erheblichen Verlusten verbunden sein können, da ihre Forderungen nachrangig bedient werden“, sagt Rechtsanwalt Ralf Buerger, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Hagen.

Für die betroffenen Anleger, die den UDI-Gesellschaften Nachrangdarlehen gewährt haben, gelte es nun, die rechtlichen Möglichkeiten zu nutzen, um die drohenden finanziellen Verluste abzuwehren. Dabei kann zunächst geprüft werden, ob die Nachrangigkeit überhaupt wirksam vereinbart wurde. Vorformulierte intransparente Klauseln in den AGB sind häufig unwirksam, weil sie den Anleger unangemessen benachteiligen. Zudem kann geprüft werden, ob Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden können. Rechtsanwalt Buerger: „Die Anlageberater oder Vermittler hätten die Anleger über die bestehenden Risiken und insbesondere über das Totalverlustrisiko aufklären müssen. Haben sie ihre Aufklärungspflicht verletzt, können sie schadensersatzpflichtig sein.“

Ansprüche können ggf. auch gegen die Gesellschafter oder Geschäftsführer bestehen, wenn sie z.B. gegen einschlägige Vorschriften des Kreditwesengesetzes (KWG) verstoßen haben.